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Krafttierreise – schamanische Ausbildung

Heute möchte ich Euch von einer meiner Reisen zu meinen KRAFTTIEREN, der Bärin und dem Drachen erzählen. Dies war im Kreis der schamanischen Runde (Ausbildung). Ich nahm meine Sitzposition ein und Ralf begann zu trommeln.

Wie immer ging ich, damals noch, von meinem Kraftplatz aus und reiste bewusst in die Unterwelt. Heute geschieht das in Sekundenschnelle ohne das ich bewusst einen Weg einschlagen muss. Ich ging immer tiefer und tiefer in Mutters Erde Bauch, immer tiefer bis ich an meinem wunderbaren Platz (da komme ich immer an) angelangt bin. Es ist eine wunderschöne Höhle, in der von oben viel Sonnenlicht hineinstrahlt und in der Höhle gibt es einen kleinen See der sich bis außerhalb der Höhle erstreckt. Hier warteten meine beiden Krafttiere, die mich schon eine sehr lange Zeit begleiten und ich darüber sehr dankbar bin. Meine braune Bärin und mein schwarzer Drache (ein bisschen so wie Ohnezahn, für die die Kinder haben). Wie immer wird zunächst gekuschelt. Bildlich gesprochen liege ich in der Mitte und die Bärin auf der einen und der Drache auf der anderen Seite eng umschlungen. Das ist der Platz wo ich mich erst einmal auftanke, mich fallen lassen kann, immer weiter und weiter. Ich fühle mich so geborgen. Ich frühle mich getragen. Gefühlt haben wir eine Zeitlang in genau diesem Energiebild verweilt, eine kleine Ewigkeit (wahrscheinlich waren es aber nur Sekunden oder ein, zwei Minuten). Diesmal haben wir drei die Höhle zusammen verlassen, der Drache flog über uns und ich ging ein Stück mit der Bärin dem Weg entlang bis wir zu einem wunderschönen Haus mit Veranda im Nirgendwo angekommen sind. Es ist so ein Art Haus wie ich es aus dem amerikanischen Filmen her kenne, so eine Art Ranche aber ohne Vieh, zu mindestens hatte ich keines gesehen. Ich sah stattdessen meine beiden Kinder in dem Haus wie sie rumtollten und spielten. Ich war draußen und blicke durch die großen Fenster. Sonst habe ich niemanden gesehen. Dann auf einmal ging die Bärin ins Haus und weißte mich an alleine weiter zu gehen, meinen Weg zu gehen und sie würde auf die Kinder aufpassen. Hier an dieser Stelle darf ich Euch über die damalige private Situation berichten. Mein damaliger Mann und Vater meiner Kinder und ich hatten uns „unschön“ getrennt. Wir hatten uns „auseinandergelebt“ oder wie ich sage „die Schwingung war sehr unterschiedlich“. Ich bin meinen Weg gegangen und er wollte oder konnte oder mochte nicht mitgehen und ich wollte nicht stehenbleiben. Die Zeit der Trennung war nun da. Damals hatte ich noch mein Ego und war in meiner Verletztheit und in Sorge um meine Kinder. Wie wird es den Kindern mit der Trennung gehen? Wie kommen diese mit der neuen Situation zu recht? Kommen sie mit der neuen Frau gut aus? usw. usw. mein selbst erschafftes Gedankenkarussell. Mein Herz vertraute meinen Kindern, mein Herz wusste sie kommen zurecht, da die Liebe von Mutter und Vater immer noch dieselbige war. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht im Vertrauen so wie ich es heute bin und lebe. Das Gedulds- bzw. Vertrauensthema ging ein ganzes Jahr. Okay, zurück zur Reise. Die Bärin gab mir genau dieses Vertrauen, das mir bis dahin gefehlt hat, in dieser Reise zurück. Sie hütet und beschützt meine Kinder, wenn ich nicht anwesend bin und seit diesem Augenblick verlies ich dieses Gedankenkarussell und war im Vertrauen. Es fühlte sich richtig an. Ja meine Kinder sind beschützt und behütet, auch wenn ich nicht immer da sein werde. Es gesellte sich eine Katze zu mir die mich ein Stück begleitete, so als ob sie mir den Weg weisen würde. Mein Drache landete und ich stieg auf ihn und wir flogen erstmal in die Wolken Richtung Himmel immer weiter hinauf und kamen dann wieder zurück und landeten an einem Feuer. Es war ein großes Feuer und auf einmal sah ich Leute um das Feuer herumtanzen die gelacht und gesungen haben. Ich gesellte mich zu ihnen und singte und tanzte mit bis auf einmal ein Mann, war es ein Schamane? aus dem Feuer hüpfte, ja sogar sprang und auf mich zukam und mich in den Arm und an die Hand nahm. Es war ein ankommen. Okay jetzt werdet ihr Euch sicherlich fragen, was das auf sich hat. Ähm ja, diese Antwort habe ich selbst „noch“ nicht erhalten. Aber es war schön, ich sah zwar nicht das Gesicht aber die Statur war männlich und strahlte eine wunderbare Energie aus, strahlte Feuer aus. Ich könnte jetzt spekulieren, handelte es sich um einen Partner, einen Mann an meiner Seite, ein Gefährte, der mich an die Hand nahm. Hmmm darauf bin ich selbst noch gespannt was sich da noch zeigen wird oder was die Antwort darauf ist. Aber sobald ich die Info bekomme, gebe ich Sie gerne an Euch weiter. Nun gut zurück zur Reise. Ich stieg wieder auf meinen Drachen auf und wir sind zum Haus zurückgeflogen, meine Bärin gesellte sich zu uns und wir drei gingen wieder in die Höhle, von dort wir gestartet waren. Der Trommelrytmus änderte sich, das Zeichen für die Heimkehr ins Hier und Jetzt, so dass ich mich von meinen Krafttieren verabschiedet habe und mich nun auf den Weg nach oben begeben habe. Ich war wieder im Hier und Jetzt, im Seminarrauf mit einer wohligen Wärme in mir. Es war eine sehr sehr schöne Reise für mich an die ich mich jetzt, ja mehr als zwei Jahre dürfte es her sein, immer noch gerne erinnere.

In Liebe
Sonja

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