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Hör auf mich zu spiegeln

Diese Worte haben mich vor kurzem erreicht. Sie wurden in Liebe gesprochen.

Was ist das „Spiegeln“, auch Spiegelgesetz genannt? Was hat das auf sich? Kann ich aufhören zu spiegeln?

Die Funktion des Spiegelns ist es, Situationen zu kreieren, die bestimmte Gefühle in uns aktivieren, meist handelt es sich um Wunden oder Anhaftungen, um das Bewusstsein auf diese Verzerrungen aktiv zu lenken. Es geht beim Spiegeln um das Bewusstmachen und Erkunden dieser Bereiche in uns. In uns möchte was in Heilung gegen, genau JETZT zu diesem Zeitpunkt, genau dann, wenn es im Außen aufgrund einer Situation oder von einer Person gespiegelt wird. Es geht darum wieder eins zu werden, ganz zu werden, zu sich zu finden, sich zu lieben und anzunehmen. Beim Spiegeln kommen Gefühle hoch, die nicht immer „einfach“ sein können und dennoch so Emmens wichtig für die Heilung sind. Die Kunst liegt darin, die Gefühle zuzulassen, anzunehmen und nicht in das Außen oder sogar auf andere Menschen zu projektzieren.

Alles, was in meinem Leben auftaucht, ist ein Spiegel meines eigenen Bewusstseins und dieses möchte mir mein eigenes Inneres zeigen.

Die wahre Liebe zu uns selbst bringt die erwünschte Einheit nachdem sich unserer Seelen sehnen, die Heilung in uns. Denn wenn wir bedingungslose Liebe zu allen Anteilen in uns integriert haben, sind wir wieder mit unserer Urform verbunden. Daraus entsteht unsere innere Kraft, unsere Seelenkraft, unser Sein. Was auch bedeutet, kein Spiegel mehr vorgehalten zu bekommen.

Ich nehme jede Spiegelung, die mich von außen erreicht dankend an. Dann weiß ich, dass was in Heilung gehen möchte. Ob es „Kleinigkeiten“ sind oder „tiefe Wunden“.

Ich kann mich noch sehr gut an eine meiner „größten“ Spiegelungen erinnern. Diese wurde mir von meiner sehr guten Freundin „durchgeführt“. Man muss wissen, dass wir Marionetten im großen Spiel sind und ganz gewiss meine liebe Freundin nicht vorhatte, mir auf dieser Weise „weh“ zu tun und ich ihr. Ja ich wurde mit meinem tiefen Thema konfrontiert, dass „ich bin an allem schuld“. In meiner Kindheit hatte ich oft diesen Satz gehört und dieser wurde zu meinem ganz persönlichen Mantra, dass ENDLICH nach so vielen Jahren vollkommen in Heilung gehen durfte, dank dieser Spiegelung. Im Realen hat dies allerdings bedeutet, dass wir, meine Freundin und ich, zunächst auf Abstand gehen mussten, denn im gleichen Atemzug habe ich Ihr ein tiefes Thema gespiegelt. Wir haben beide die Zeit für die Heilung gebraucht und dass jeder für sich allein auf seine Weise. Bei tiefen Themen lasse ich „nachschauen“ und gehe nicht allein auf die Reise zu diesem Thema. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich meine tiefen Themen niemals allein begegne, nein, ich hole mir Hilfe von außen. Ob das die Freundinnen, Freunde sind oder meine Heiler die mich schon lange begleiten, ist je nach Situation unterschiedlich. Das Ego würde mir sonst einen Streich spielen und mich täuschen. Ego … lass doch, ist doch alles in Ordnung so wie es ist, wir machen das schon allein. Von wegen! NEIN!

Die zweite Situation war vor kurzem. Ich habe „gespiegelt“. Glaube mir, das Spiegeln anderer gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, zu sehen und vor allem zu SPÜREN, was es im anderen macht, zu sehen was hochkommt, zu sehen welche Emotionen auftauchen. Ich spüre den Schmerz und ich kann nichts dagegen tun. Spiegeln gehört einfach dazu, auch im privaten Bereich, auch wenn ich dies manchmal einfach abstellen möchte. Darum geht es aber nicht. Diese Erkenntnis habe ich für mich gewonnen bei dem Satz „Hör auf mich zu spiegeln“. Das Spiegeln ist ein Geschenk! Nimm es dankend an und gehe damit in Deine eigene bedingungslose Liebe, in Deine Heilung, in Dein Einssein.

ICH HÖRE NICHT AUF ZU SPIEGELN.

Ein Zitat aus dem Buch „Heimkehr in dein wahres Selbst / Seelenessenz & Urwunde“ möchte ich gerne mit Euch teilen.

„So ist das vorherrschende und herausragende Geschenk, das uns wahre Liebe gibt, die Erfahrung, dass bereits alles in uns selbst wohnt. Wir haben uns alle das Versprechen gegeben, uns in diesen Zeiten gegenseitig zu ent-täuschen, um das Spiel der Täuschung zu beenden. Je tiefer du bereits auf deinem Weg ins Erwachen bist, umso weniger wird die Illusion aufrechterhalten werden können. Solange du nicht vollständig alle Anteile in dir bedingungslos annehmen kannst, wirst Du im Außen durch ein anderes Wesen, sei es durch die Dualseele oder eine Geschwisterseele, Ablehnung erfahren müssen, denn es ist die Ablehnung dir selbst gegenüber, die bedingungslose Liebe verhindert.“

Ich kann und möchte das Spiegeln nicht abstellen, auch nicht bei engen Freunden, Familie oder Partner. Es ist ein Akt der Liebe zu Spiegeln. Und solange der Gegenüber nicht all seine Anteile bedingungslos liebt, werde ich weiterhin spiegeln, auch wenn es für mich bedeutet, in diesem Moment Gefahr zu laufen, als Projektionsfläche zu dienen. Ich bin LIEBE und meine Aufgabe ist es, die Menschen zu Ihrem Herzen zu führen, sich selbst zu lieben, sich selbst als göttliches Wesen zu sehen und ihnen dies auf liebevolle Art und Weise zu spiegeln.

Auch in der Partnerschaft gehört das Spiegeln dazu. NUR das spiegeln und nicht zugleich das gegenseitige therapieren. Um die anschließende Heilung darf sich dann jeder selbst kümmern. Auch hier heißt es dankend annehmen!

In Liebe

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