BehandlungsmethodenSchamanische Sitzungen

Klientenbehandlung – Sekuma®-Angstthema

Heute möchte ich Euch an einer Sekuma®-Behandlung teilhaben lassen, passend zum Thema „loslassen“:

Es kam eine Klientin zu mir, die auch körperliche Symptome hatte. Nicht nur der Nackenbereich war muskulär verspannt, sondern auch ein paar Wirbel waren ausgerenkt. Es war wie ein Druckgefühl auf der Brust zu spüren. Bei ihrem ersten Besuch konnte ich ihr diese körperlichen Beschwerden, dank der Tuina, lindern.

Der Körper hat sogenannte Gedächtniszellen. Ich möchte das so erklären, dass der Körper nach einer längeren Fehlhaltung versuchen kann, wieder in den Zustand zu kommen, wie dieser vor der Behandlung war, also wieder in Fehlhaltung verfällt. So kam die Klientin nach zwei Wochen wieder und ich konnte ihr mit einer kurzen Mobilisation wieder weiterhelfen, diesmal war es sichtlich weniger.

Die Klientin wollte im Anschluss eine Sekuma® erfahren, um mehr zu bewirken, als auf der körperlichen Ebene. Sie hatte ein Angstthema, dass, wie wir in der Begegnung erfahren durfte, bereits die Mutter und die Großmutter in dieses Leben weitergetragen haben. Sie wollte es Ihrer Tochter und deren Tochter nicht weiterreichen. Deshalb hat sie auch den Entschluss gefasst, dies systemisch anzuschauen.

Es zeigte sich nicht nur in der Ahnenreihe dieses Thema, sondern auch im jetzigen Leben. Meine Klientin hatte in der Kindheit ein Ereignis an welches sie bewusst nicht mehr gedacht hat, dass sich aber in den Rahmen der Sekuma®-Behandlung zeigen und „heilen“ durfte. In diesem Fall hat sie sich bildlich an die Szene erinnert. Sie war Beobachterin, so dass das Anschauen des Ereignisses kein Trauma ausgelöst hat. Manchmal genügt einfach das Bewusstsein für die Transformation. Es gilt die energetische Verbindung, die diese Schwere ausgelöst hat und sowohl ihr, wie auch Ihren Ahnen nicht nützlich ist, zu trennen, zu transformieren, so dass es letztendlich nicht mehr weitergereicht werden muss.

Sie wollte diese Schwere auf Ihrer Brust endlich loslassen. Ich legte meine Hände auf Ihren Oberkörper und gab dem Ganzen den Raum zur Transformation. Meine Klientin lag entspannt mit geschlossenen Augen auf der Matte. Ich konnte sofort sehen, wann die Schwere gegangen war. Nicht nur in meinem „Sehen“, sondern auch das Atmen der Klientin ging wieder leicht, der Brustkorb bewegte sich höher und ich sah ein Lächeln. Ein Lächeln der Erleichterung, der Freude, auf ihren Lippen. Das berührt mich immer noch so sehr, wie beim ersten Mal. Wir alle sind miteinander verbunden. Ich durfte diese Freude „mitfühlen“.

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