Schamanische Sitzungen

Clearing – schamanische Arbeit

CLEARING = energetische Reinigung

Was ist Clearing im Schamanismus?

Jeder Mensch hat ein Energiefeld um sich, die sogenannte Aura. Manche Menschen können die Aura sogar sehen und/oder auch fühlen. Jeder kennt sicherlich das Gefühl, wenn eine andere Person einem zu nahekommt und man gewillt ist auf Abstand zu gehen. Lieber ein Schritt zurück als vor. Dann ist dieser in unser Energiefeld eingedrungen und das kann Unbehagen auslösen, man fühlt sich einfach nicht wohl.  In diesem Energiefeld können sich aber auch dauerhaft fremde Energien befinden, die sich störend bemerkbar machen können. Bei einem Clearing werden bei Menschen und Tieren die wesensfremden Energien aus der Aura gelöst bzw. transformiert.

Fremdenergien können sich aber nicht nur in der Aura eines Menschen oder Tieres zeigen, sondern auch in Häusern, Wohnungen, Büros, Landschaften, Möbel oder Antiquitäten. Bei einer energetischen Reinigung werden diese fremden Energien und Einflüsse bearbeitet.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. In einigen Fällen genügt wohl das Räuchern oder auch durch bestimmtes Tönen mit z.B. einer WahWah-Pipe oder durch das Rasseln und Trommeln die Energien zu lösen bzw. zu transformieren. Aber dies allein kann auch nicht genügen, dann bedarf es einer systemischen, schamanischen Arbeit. Wie das aussehen kann, zeige ich Euch anhand meiner persönlichen Erfahrung auf einem Schloss.

Zum Thema REINIGUNG EINES GEBÄUDES:

Vor kurzem ist mir was Außergewöhnliches passiert. Ich durfte in einem wunderschönen Schloss übernachten. Dieses verwunschene Schloss wurde als Hotel restauriert und bietet wunderschöne, teilweise mit Originalmöbel ausgestattete Zimmer an. An der heutigen Stelle des Schlosses stand um 1150 eine Burg. Die Burg, bzw. das jetzige Schloss hatte nicht nur zahlreiche Besitzer, sondern auch zahlreiche Ereignisse miterlebt. Die Burg wurde im Zuge eines Bauernaufstandes eingenommen, geplündert und niedergebrannt. Um 1500 vernichtet ein neuerlicher Brand den Palas und das darunter liegende Torhaus. Nach dem deutschen Einmarsch 1938 wurde das Schloss beschlagnahmt. Jahre später wurden weibliche Zwangsarbeiterinnen untergebracht. Das war ein kurzer Auszug aus dem was die Burg, bzw. Schloss an Geschichte mitbringt.

Nun gut, also ich fuhr mit dem Auto zum jetzigen Schloss hoch, merkte aber kurz vorm Eingang das ich zu weit gefahren bin und rollte rückwärts den Abhang zum Parkplatz hinunter. Kurz nachdem ich den Rückwärtsgang eingelegt und das Auto zum Rollen begonnen hatte wurde es mir von einer Sekunde auf die nächste ganz anders. Ich verlor wohl auch meine Gesichtsfarbe. Vom Gefühl her war es so, als hätte ich etwas umgefahren oder etwas durchfahren. Was natürlich im Realen nicht der Fall war. Nach dem Parken, dass mir gerade noch so gelungen ist, schwankte ich ins Schloss hinein. Zum Glück gab es ein Willkommenstrink der mich soweit wieder aufrichtete, dass ich meinen Körper unter Kontrolle hatte. Man kann es vergleichen als ob mein Kreislauf für kurze Zeit das Bedürfnis hatte zu versagen. Nach kurzem Sitzen und Formalitäten sind wir aufs Zimmer gebracht worden. Ein wunderschönes großes helles Zimmer im Altbau. Die Betonung liegt auf dem ALTBAU. Ich habe mich sofort wohl und heimisch gefühlt. Ich fühlte mich daheim obwohl ich dort noch nie gewesen war. Am Abend, sitzend und redend, machte ich eine schnelle Handbewegung während des Erzählens. Um dies besser nachvollziehen zu können was ich meine, strecke deinen Arm gerade aus, spreize die Finger und mache eine schnelle Winkbewegung von links nach rechts oder andersherum. Ich bin wirklich kurz erschrocken. Ich konnte es gar nicht glauben also bewegte ich weiter meine Hand aber das Ergebnis war immer noch das Selbige.  Es war wie, ich versuche es in Worte zu fassen, als würde man durch einen Nebel die Hand ziehen und man würde die Hand verschwommen wahrnehmen, mehrdimensional wahrnehmen. Man kann sich das nun so vorstellen, zwei Leute winken mit den Händen und sind erstaunt über „das“ Ergebnis. Wir kamen auf die Idee die Geschichte des Hotels im Internet zu recherchieren. Um so weiter wir die Geschichte gelesen haben umso mehr wurde uns bewusst, dass hier Seelen sind, die gesehen werden wollen. Okay, rein in die Aufstellungsarbeit bzw. Clearingarbeit. Wir haben uns bewusst verbunden, sind bewusst in die „Aufstellung“ hineingegangen.  Ich bin in das Gefühl in das Spüren reingegangen während ich von meiner Freundin begleitet worden bin. Zunächst wurde eine Lichtsäule aufgestellt und um Geisthelfer und Krafttieren und weitere Wesen gebeten, man sagt im Schamanischen „anrufen“. Dann bekam ich ein deutliches Bild von einer Frau die in schönen Kleidern gewandet war und an unserem Zimmerfenster stand. Die Frau schaute mich an und wollte uns etwas zeigen bzw. sagen. Bei der schamanischen Arbeit fragt man womit man behilflich sein kann oder was die Seele braucht. Diese Seele war bereit ins Licht zu gehen, zurück zur Urquelle, dem Göttlichen. Vom bildlichen her hatte sich die Frau aus dem Fenster gestürzt und somit mit ihrem Leben bezahlt, was auch immer der Grund gewesen mag. Der Seele genügte es aber, dass man sie ins Licht begleitete und sie somit Ihren Frieden fand. Dann kam die Szene vom Rückwärtsfahren das ich vorhin erwähnt habe. Jetzt kamen Bilder. Es war ein Mensch der wohl an der Pest erkrankt war und zusammengekauert mit einem dunklen Umhang da lag. Dieses Bild hatten wir beide. Wir stellten wieder die selbigen Fragen wie zuvor bei der Frau am Fenster. Bei diesem, nennen wir es, Wesen gab es allerdings eine Verbindung zu meiner Seele. Wir „kannten“ uns sozusagen. Der Verstand würde dies bestätigen „ach genau deshalb hast Du Dich heimisch gefühlt“. Was auch immer der Grund war, die Verbindung war nun klar. Auch hier wurde schamanisch gearbeitet und der Seele das gegeben was diese gebraucht hat. Der Ort, also das Schloss und die Umgebung brauchten noch einen „Hüter des Ortes“, sie wünschten sich einen Riesen. Okay, alles klar, manche fragen sich nun endgültig ob ich verrückt sei oder zu viel „Herr der Ringe“ angeschaut habe. Aber gut. Ich kann versichern, ich bin vollkommen „normal“. Am Ende der schamanischen Arbeit überwucherten nun, bildlich gesprochen, viele Rankpflanzen das Schloss bzw. Burg, ein großes Tor mit dem Riesen dahinter bewachte den Ort und es fühlte sich für den jetzigen Moment „gut“ an so dass wir aus der Aufstellung, aus der schamanischen Arbeit, wieder raus gegangen sind. Nach einer Dusche und einer ruhigen erholsamen Nacht liesen wir die Arbeit am nächsten Morgen Revue passieren und wir beide waren sehr dankbar und froh für das Vertrauen. Gleich beim Aufwachen testeten wir den Raum mit der berühmten Handbewegung. Ein wenig traurig und zugleich super froh stellten wir fest, dass alles wieder „normal“ war. Auch der Haupteingang fühlte sich auf einmal gut an, kein komisches Gefühl mehr beim Verlasse oder Betreten des Schlosses, nichts. Einfach nur friedlich und schön. Als wir den Hang Richtung Straße runtergefahren sind, um die Heimreise zu starten, konnte ich einen schönen Adler wahrnehmen der über das Auto hinweggeflogen ist. So als ob ein „Danke“ und ein „Wiedersehen“ die Botschaft war.

Clearing ist auch eine wichtige schamanische Arbeit. Nicht nur im Bezug zu alten Schlössern mit Geschichte, sondern auch im alltäglichen Leben. Ob im eigenen Zuhause, auf dem Arbeitsplatz, an bestimmten Orten oder ob es einen selbst betrifft, also den physischen Körper. Die Reinigung ist etwas sehr Wichtiges und auch in gewisser Weise von jedem anwendbar. Ein einfaches „Reinigen“ ist das Räuchern im allgemeinen Gebraucht. Ein Stückchen getrockneter Salbei aus dem Garten zum Beispiel anzünden und sich und die Umgebung ab räuchern kann energetisch sehr viel bewirken.

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